„Fremde“ Apps in Unternehmen: erlauben oder verbieten?

04.11.2019

München, 4. November 2019 – Die Frage nach dem Erlauben oder Verbieten von nicht autorisierten Apps auf Dienst- oder BYOD-Geräten kommt in jedem Unternehmen irgendwann auf. Gerade der Messenger-Dienst WhatsApp stellt die Verantwortlichen hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz vor große Herausforderungen. Ob nun striktes Verbot oder wenigstens private Nutzung – Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern lieber eine sichere, einfach zu nutzende Alternative anbieten, erklärt Virtual Solution.

Ob intern mit Kollegen oder nach außen mit Kunden kommuniziert, Werbung versendet oder ein Kundenservice eingerichtet wird – WhatsApp macht auf den ersten Blick alles schneller, effizienter und persönlicher. Jeder Nutzer muss allerdings dem Messenger-Dienst den Zugriff auf alle im Telefonbuch gespeicherten Kontakte erlauben. Diese personenbezogenen Daten dürfen jedoch nach den Bestimmungen der DSVGO nur genutzt werden, wenn jeweils die Einverständniserklärung vorliegt. Aus Angst vor Abmahnungen verbieten inzwischen viele Unternehmen den Einsatz von WhatsApp auf geschäftlich genutzten Geräten.

Bei BYOD (Bring your own device)-Modellen ist die Umsetzung und Kontrolle dieses Verbots eigentlich nicht möglich. Die Mitarbeiter werden auf ihre liebgewonnene App nicht verzichten und sie heimlich weiternutzen. Die Unternehmen verlieren damit die Kontrolle über die Daten und können nicht dokumentieren, wo personenbezogene Informationen gespeichert werden, und sie auch nicht löschen. Das stellt einen Verstoß gegen die Vorgaben der DSGVO dar – es drohen hohe Strafzahlungen.

 

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